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Branderkennung und Alarmierung

Brände können durch Personen oder Brandmelder erkannt und gemeldet werden

Der Arbeitgeber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Beschäftigten im Brandfall unverzüglich gewarnt und zum Verlassen von Gebäuden oder gefährdeten Bereichen aufgefordert werden können.
 

Brandmelder dienen der frühzeitigen Erkennung von Bränden und tragen maßgeblich zum Löscherfolg und zur rechtzeitigen Einleitung von Räumungs- und Rettungsmaßnahmen bei. Als Brandmelder werden technische Geräte oder Anlagen zum Auslösen eines Alarms im Falle eines Brandes bezeichnet. Der Alarm, kann dem Warnen der anwesenden Personen oder dem Herbeirufen von Hilfe, z. B. Sicherheitspersonal, Feuerwehr, dienen. Dabei wird unterschieden zwischen automatischen Brandmeldern, welche ein Brand anhand seiner Eigenschaften (z.B. Rauch, Temperatur, Flamme) erkennen und nichtautomatischen Brandmeldern, die von Hand betätigt werden müssen (Handfeuermelder). Automatische Brandmelde- und Alarmierungseinrichtungen sind zu bevorzugen.


Geeignete Maßnahmen zur Alarmierung von Personen sind z.B.
 

  • Brandmeldeanlagen mit Sprachalarmanlagen (SAA) oder akustische Signalgeber (z.B. Hupen, Sirenen)
 
  • Hausalarmanlagen
 
  • Elektroakustische Notfallwarnsysteme (ENS)
 
  • Optische Alarmierungsmittel
 
  • Telefonanlagen
 
  • Megaphone
 
  • Handsirenen
 
  • Zuruf durch Personen oder personenbezogene Warneinrichtungen
 

Technische Maßnahmen sind vorrangig umzusetzen.

Die Notwendigkeit von technischen Alarmierungsanlagen kann sich aus der Gefährdungsbeurteilung oder aus Auflagen von Behörden ergeben.

Zum vollständigen Text siehe Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände" .

(Quelle: Ausschuss für Arbeitsstätten - ASTA-Geschäftsführung - BAuA - www.baua.de -)